Ungarn mit Hund

Budapest und Ungarn waren mit Hund kein Problem. Einzig die Hitze machte uns doch ein wenig zu schaffen. Aber das hätte man auch in jedem anderen Land haben können. In Ungarn sind die Menschen ja auch schon auf Touristen aus dem Westen vorbereitet, die ja öfter ihren Hund mit in den Urlaub nehmen. Auf den allermeisten Campingplätzen ist es erlaub, seinen Hund mitzunehmen, man muss allerdings mitunter nicht ganz wenig dafür bezahlen. Die günstigen Preise des Ostens müssen wir wohl langsam hinter uns lassen.

Im größten Thermalbad Europas, wo wir uns von unserer Krankheit erholten, durfte Senta zwar nicht mit rein, aber auf den angrenzenden Campingplatz. Da es ohnehin viel zu heiß für lange Spaziergänge war und sie eigentlich den ganzen Tag nur unterm Auto lag, war das auch für sie ok, denke ich. Bei einer solchen Hitze dusche ich sie gerne mehrmals am Tag ab. Sollten wir bei heißem Wetter Auto fahren müssen, was wir natürlich versuchen zu vermeiden, lege ich ihr ein nasses Handtuch über den Rücken oder unter den Bauch. Das funktioniert sehr gut und man kann es bei Bedarf öfter nass machen.

In Budapest selbst gibt es erstaunlich viele Hunde. Dementsprechend fand sich auch im Park immer ein Spielgefährte und Freilauf war auch kein Problem. Wir haben sogar im großen Stadtpark ein super schönes Café, das Kertem, gefunden, in dem Hunde frei herumtollen und miteinander spielen durften! Eine lange „Wasserbar“ mit Hundenäpfen stand ebenfalls bereit. Super cool, wir sind gleich mehrfach dort hin gegangen, da Senta so viel Spaß dort hatte! Auch in die Restaurants durfte sie mit hinein, Bus fahren wäre, wie immer nur mit Maulkorb erlaubt gewesen, aber wir haben es diesmal gar nicht probiert, da es nicht nötig war.