• Secret Spots

    Secret Spot in Albanien

    Der Spot an der Steilküste nahe Vlora hat ein ganz besonderes Flair. Wären wir nicht auf der Flucht vor dem schlechten Wetter gewesen, wären wir definitiv länger geblieben. Eine geschützte Bucht, lädt im Sommer zum Schwimmen ein! Man kann von dort zu Fuß in den Vjosë-Nartë Nationalpark laufen und Tagesausflüge unternehmen. Die unbewohnte Insel Sazan liegt in Sichtweite und läd zu wilden Piratenträumereien ein. Aber auch so ist der Blick von den Klippen auf das Meer hypnotisierend. Mit genügend Proviant kann man dort sicher herrliche Lagerfeuerabende genießen und wird im Sommer sicherlich auch den ein oder anderen Einheimischen und andere Reisende antreffen. Koordinaten: 40.518757, 19.389967

  • Albanien

    Auf Wiedersehen, Albanien

    Der nächste Halt auf unserem Weg in den Süden lag in Himare. Zunächst führte eine wunderschöne Küstenstraße uns entlang der Klippen. Uns hat die Küstenstraße in Albanien noch besser gefallen, als die in Kroatien. Als wir einen Bergpass überquerten verschwanden wir auf einmal in einer Nebelwand. Wir konnten die Hand nicht mehr vor Augen sehen und fuhren im Schneckentempo die Straße entlang. Zu einer Seite der steile Abgrund. Kein tolles Gefühl, besonders ich habe in solchen Situationen echt Bammel und Höhenangst. Aber es ging alles gut, nach einer Weile Blindfahrt ging es merklich nach unten und wir konnten das Meer wiedererkennen. Da Martin ein bisschen arbeiten musste, entschlossen wir uns…

  • Albanien

    Das Wasser steht uns bis zum Hals…

    Die Flut und eine wundervolle Begegnung Im Nationalpark Divjake-Karavastar kann man mit dem Auto bis an die Welle fahren. Ein kilometerlanger Sandstrand erstreckte sich vor uns. Auf meinem Spaziergang mit Senta traf ich sogar ein paar wilde Pferde. Am Abend lernte ich beim Hundespatziergang Julie kennen. Eine Holländerin, die mit ihrem Freund, genau wie wir, auf Langzeitreisen ist. Sie hatten kürzlich den kleinen Beni aufgenommen, einen Straßenhund, den sie auf einer Müllhalde gefunden hatten. In der Nacht tobte ein heftiges Gewitter. Der ganze Bus wackelte, Senta war völlig fertig mit den Nerven, sie hasst Gewitter, und sogar mir wurde es etwas mulmig. Nur Martin schlief seelenruhig. Im Morgengrauen klopfte es…

  • Albanien

    Albanien – der zweite Teil

    Nach der aufregenden Zeit in Mazedonien beendeten wir unsere „Runde“ und fuhren wieder nach Albanien, in Richtung Küste. Wir hatten allerdings keine Energie mehr nach Tirana zu fahren und entschlossen uns einem Tipp zu folgen und den Campingplatz „Pa Emer“ anzusteuern. Bevor wir jedoch die Küste erreichten, mussten wir mal wieder unser Gas auffüllen. Das gestaltet sich in letzter Zeit immer schwieriger. Daher haben wir beschlossen uns ein eigenes Adapter Set zu kaufen. Das Packet wollten wir bestellen, wenn wir wieder in der EU sind und einige Tage in Athen verbringen würden. Aber da wir noch keine Adapter an Bord hatten hieß es mal wieder Tankstelle nach Tankstelle abzuklappern und…

  • Mazedonien

    Wie Martin auszog das Fliegen zu lernen

    Während der zweistündigen Fahrt vom Ohrid See zurück ins Inland waren wir ganz aufgeregt, was uns, und besonders Martin, jetzt erwarten würde. In Prilep angekommen erwartete uns dann erst man nichts, bzw. niemand. Kristian, der Paragliding Lehrer verspätete sich, ganz nach mazedonischer Art, um gut eine Stunde. Aber das ist für mazedonische Verhältnisse noch völlig im Rahmen, wie wir mittlerweile mitbekommen haben. Wir nutzen die Zeit zum Reflektieren. Prilep war eindeutig ein Stück „richtiges“ Mazedonien. Kein geschönter Touri-Ort, keine Prachtbauten, keine Statuen und geschniegelte Cafés. Eine ehrliche, teilweise heruntergekommene, aber belebte Stadt mitten in Nord-Mazedonien. Hier herrscht das wirkliche Leben. An der Straße und an jedem Haus wird Tabak getrocknet.…

  • Mazedonien

    Wir heben ab!

    Nach unserer spannenden Zeit in der Hauptstadt Skopje fuhren wir weiter in Richtung Ohrid-See. Dort steuerten wir einen wirklich netten, kleinen Campingplatz an. Zur Begrüßung gab es einen Kaffee und einen traditionellen Raki! Wie nett. Der Sonnenuntergang am Ohrid-See, einem „Zwei-Länder-See“, da er zum Teil auch in Albanien liegt, war wunderschön. Das Wasser lag friedlich vor uns, blau und lila Töne hüllten uns ein und die Stimmung war verträumt. An der Rezeption hatten wir einen interessanten Flyer entdeckt. Paragliding über den Ohrid-See! Cool. Martin spielt ohnehin schon länger mit dem Gedanken, sich dem Paragliding zuzuwenden. Und um einmal zu schnuppern, ob das Ganze überhaupt etwas für ihn ist, kam so…

  • Secret Spots

    Mavrovo Nationalpark

    Wer auch immer ein paar Tage in Nordmazedonien verbringt, sollte dem Mavrovo Nationalpark unbedingt einen Besuch abstatten. Wir hatten eine unglaublich entspannte Zeit und konnten uns von den Erlebnissen der Hauptstadt erholen. Wir durften auch mitten im Oktober noch strahlenden Sonnenschein genießen und nutzen die Tage zum Wandern und Faulenzen. Für alle Van-Reisenden empfiehlt sich die Stelle am See auf einer kleinen Halbinsel. Man hat einen herrlichen Blick auf den Sonnenuntergang, es gibt viele Feuerstellen und wir haben im Wald einige Pilze gefunden. Bis auf eine Herde Schafe die zwei Mal täglich vorbei kamen haben wir kaum jemanden getroffen. Bis auf einen Angler der sein Auto in unsere Nähe abgestellt…

  • Mazedonien

    Skopje und der Mavrovo Nationalpark

    Zunächst wollten wir Skopje unter die Lupe nehmen und dann weiter Richtung Süden in den Mavrovo Nationalpark fahren. Von Skopje war, besonders Martin, von Anfang an begeistert. Die Altstadt mit dem authentischen Basar, die vielen Cafés und Handwerker in ihren kleinen Läden, doch, das gefiel mir auch ganz gut. Wie immer fühle ich mich in Städten aber eher beengt und bedrängt und habe schnell Sehnsucht nach Weite und Natur. Die „Neustadt“, durch das Projekt „Skopje 2014“ besonders geprägt, fand ich dagegen schon fast absurd. Für hunderte Millionen von Euros werden hier Prachtbauten im Altgriechisch/Mazedonischen Stil errichtet. Alles ist überdimensioniert, vom Wasserwerk über das Archäologie Museum zum Regierungsgebäude. Der „Las-Vegas-wanna-be“-Eindruck wird…

  • Mazedonien

    “Nord”-Mazedonien – ein Land im Aufbruch

    Nach unserer Zeit im Kosovo mit den vielen einzigartigen Begegnungen zog es uns weiter. Auf unserer „Runde“ die in Albanien begonnen hatte und über die Valbona-Schlucht über den Kosovo weiter nach Nord-Mazedonien, Skopje und dann über den Ohrid-See zurück nach Albanien, Tirana und schließlich Durres führen soll, sind wir nun in Mazedonien angekommen. Vorab möchte ich erwähnen, dass das Land erst seit dem 11.01.2019 Nord-Mazedonien heißt. Diese ungewöhnliche Namensänderung kam zustande, da Griechenland es als unrechtmäßig empfindet, dass die Mazedonier „Ihr“ Land als das „richtige“ Mazedonien ansehen. Denn Mazedonien ist, strenggenommen, der Name einer Region, ähnlich wie es sich beim Kosovo verhält, und umfasst auch einen Teil Griechenlands und Bulgariens.…

  • Kosovo

    Prishtina die Hauptstadt von Kosovo

    Nun war es aber Zeit für die Hauptstadt. Auf ins Gewühle. Obwohl wir uns darauf eingestellt hatten, war der Übergang vom ruhigen See am Morgen zur wuselig, trubeligen Stadt dann doch ziemlich heftig. Bei einem Spaziergang durch die Stadt waren wir etwas überfordert. Zum Glück ist Prishtina auch nicht die größte (und schönste) Stadt, so viel die Erkundungstour recht kurz aus. Trotzdem hatten wir fast alles Sehenswerte gesehen. Die Bibliothek, die oft als hässlichstes Gebäude Europas betitelt wird, fanden wir gar nicht so schlimm im Vergleich zum „Jugend-Palast“ (Youth-Palace), einem Betonklotz, der nach einem Brand einfach dem Verfall preisgegeben wurde und nun vor sich hin rottet. Wir besuchten noch den…