• Das Baltikum,  Finnland

    Tallinn und die große Ostseeüberquerung

    Die letzten Kilometer bis Tallinn waren schnell zurückgelegt und wir erkundeten, leider bei Regen ein wenig die Stadt. Die komplett erhaltene mittelalterliche Burgmauer und die alten Gebäude waren schon sehr beeindruckend. Mit uns wurden allerdings auch tausende AIDAtouristen in Tallinn ausgespuckt. Deutsche, Engländer und Asiaten überall wo man ging und stand. Tourigruppen, Kameras und Gedränge vor den besten Fotolocations. Schnell weg hier. So richtig gefangen hat uns Tallin nicht. Eine nette Stadt, auf jeden Fall was für Mittelalterfans, aber durch die Marienburg waren wir doch nun schon sehr verwöhnt. Jammern auf hohem Niveau. Weniger Flair als Riga, natürlich auch deutlich kleiner. Naja wir waren auch gerade mal ein paar Stunden…

  • Das Baltikum

    Riga eine Reise wert

    Die nächste Grenze war schnell erreicht und Riga als neues Ziel vor Augen, verging die Fahrt wie im Flug. In Riga selbst mussten wir uns erst einmal orientieren und da uns der Sinn nach etwas Luxus, wie einer Dusche und einem geeigneten Platz zum Grillen stand, entschieden wir uns dafür auf einem Campingplatz einzuchecken. Gesagt getan. Da es in Riga selbst nur zwei Campingplätze gibt, diese dafür jedoch auch nur zwei Kilometer von der Altstadt entfernt auf der Halbinsel Kipsala liegen, war die Auswahl beschränkt und die Wahl fiel auf Citycamping Riga. Eine heiße Dusche später (ahhh herrlich, wie sehr man solche Annehmlichkeiten plötzlich zu schätzen weiß) schmissen wir den…

  • Das Baltikum

    Die Nächte werden länger

    Nachdem wir zwei wunderschöne, friedliche und abgeschiedene Tage am Spirding See verbracht haben, fuhren wir etwas wehmütig aber dafür bei strahlendem Sonnenschein weiter zum nächsten Etappenziel. Da wir am Sonntagabend mit einer Freundin in Helsinki und am Montag mit Martins Schwestern in Loviisa, einem kleinen Örtchen in Südfinnland verabredet waren, mussten wir uns so langsam ein bisschen ranhalten und ein paar Kilometer zurücklegen. Martin wollte sich gerne noch die Wolfsschanze, den alten Nazibunker, ansehen. Gesagt getan, wir fuhren hin. Da mir alte Kriegsdenkmäler einen kalten Schauer über den Rücken jagen und ich keinen Tourikult um solche Orte pflege, ging ich lieber mit Senta im Wald spazieren. Auch hier jedoch kam…