• Albanien

    Auf Wiedersehen, Albanien

    Der nächste Halt auf unserem Weg in den Süden lag in Himare. Zunächst führte eine wunderschöne Küstenstraße uns entlang der Klippen. Uns hat die Küstenstraße in Albanien noch besser gefallen, als die in Kroatien. Als wir einen Bergpass überquerten verschwanden wir auf einmal in einer Nebelwand. Wir konnten die Hand nicht mehr vor Augen sehen und fuhren im Schneckentempo die Straße entlang. Zu einer Seite der steile Abgrund. Kein tolles Gefühl, besonders ich habe in solchen Situationen echt Bammel und Höhenangst. Aber es ging alles gut, nach einer Weile Blindfahrt ging es merklich nach unten und wir konnten das Meer wiedererkennen. Da Martin ein bisschen arbeiten musste, entschlossen wir uns…

  • Albanien

    Das Wasser steht uns bis zum Hals…

    Die Flut und eine wundervolle Begegnung Im Nationalpark Divjake-Karavastar kann man mit dem Auto bis an die Welle fahren. Ein kilometerlanger Sandstrand erstreckte sich vor uns. Auf meinem Spaziergang mit Senta traf ich sogar ein paar wilde Pferde. Am Abend lernte ich beim Hundespatziergang Julie kennen. Eine Holländerin, die mit ihrem Freund, genau wie wir, auf Langzeitreisen ist. Sie hatten kürzlich den kleinen Beni aufgenommen, einen Straßenhund, den sie auf einer Müllhalde gefunden hatten. In der Nacht tobte ein heftiges Gewitter. Der ganze Bus wackelte, Senta war völlig fertig mit den Nerven, sie hasst Gewitter, und sogar mir wurde es etwas mulmig. Nur Martin schlief seelenruhig. Im Morgengrauen klopfte es…

  • Albanien

    Albanien – der zweite Teil

    Nach der aufregenden Zeit in Mazedonien beendeten wir unsere „Runde“ und fuhren wieder nach Albanien, in Richtung Küste. Wir hatten allerdings keine Energie mehr nach Tirana zu fahren und entschlossen uns einem Tipp zu folgen und den Campingplatz „Pa Emer“ anzusteuern. Bevor wir jedoch die Küste erreichten, mussten wir mal wieder unser Gas auffüllen. Das gestaltet sich in letzter Zeit immer schwieriger. Daher haben wir beschlossen uns ein eigenes Adapter Set zu kaufen. Das Packet wollten wir bestellen, wenn wir wieder in der EU sind und einige Tage in Athen verbringen würden. Aber da wir noch keine Adapter an Bord hatten hieß es mal wieder Tankstelle nach Tankstelle abzuklappern und…

  • Albanien

    Reisen in Albanien – der Koman-Stausee und die Valbona Schlucht

    Auf nach Fierze. Der Trubel am Fähranleger war ein einziges Gewusel. Ziegen wurden von Booten in Autos verladen, eine Personenfähre, ein alter Bus, der auf ein Boot geschweißt wurde, füllte sich nach und nach, jeder trank noch einen Kaffee und Straßenhändler boten Snacks für die Überfahrt an. Na prima. Geht doch. Wir mussten auch einfach nur unser online Ticket auf dem Handy vorzeigen und Don Busso durfte auf die Fähre rollen. Eine albanische Fähre, sollte man vielleicht noch dazu sagen. Wer deutsche Luxusliner und große Autofähren gewohnt ist, muss seine Anforderungen wohl ein wenig zurückschrauben. Ein bisschen Abenteuerlust braucht man hier schon, aber es lohnt sich zu 100 %! Als…

  • Albanien

    Reisen in Albanien

    Nach der tollen und aufregenden Zeit in Bosnien-Herzegowina haben wir unser „Fluss-Domizil“ dann doch irgendwann aufgegeben und sind weiter Richtung Albanien gefahren. In Shkodra fanden wir uns auf einem Campingplatz ein und waren erst mal ziemlich überrascht und begeistert von den Annehmlichkeiten und dem hohen Standard, der uns erwartete. Damit hatten wir nicht gerechnet. Ein Campingplatz auf solchem Niveau kostet in Westeuropa das 4 bis 5-fache. Wir zahlten 14 Euro die Nacht für alle. Da wir die letzten Wochen fast nur wild gecampt hatten, genossen wir für zwei Nächte die gepflegte Anlage, das schnelle Wlan (die schlechte Netzabdeckung war in Bosnien tatsächlich das einzige kleine Manko gewesen) und die Sanitären…