Bosnien-Herzegowina

Bosnien-Herzegowina- das Land der Wasserfälle

Auf nach Bosnien. Die Freude war groß und das Reisefieber hatte uns wieder gepackt. Über einen Monat waren wir in Kroatien. Durch Bosnien zu fahren kam uns total aufregend vor, fast als wären wir eben erst gestartet. Einige Kilometer hinter der Grenze erweckte auch schon das erste Schild unsere Aufmerksamkeit. Die Wasserfälle bei Strbački buk im Una Nationalpark! Wasserfälle!? Da war doch was. Hatten wir nicht eben noch vor den Toren zum Plitvitcer Nationalpark gestanden? Einen Versuch war es ja wert. Wir fuhren den Schildern hinter her. Was für eine gute Idee. Die Wasserfälle und die Straße entlang der Una waren nicht nur wunderschön, sondern auch menschenleer. Wir hatten fast den ganzen Nationalpark für uns, und 7 Euro Eintritt waren doch schon ein ganz anderer Schnack. Vollkommen entschädigt und mit der Euphorie diesen tollen Ort entdeckt und gesehen zu haben fuhren wir weiter entlang unserer Route Richtung Sarajevo.

Im schönen Örtchen Jajce hielten wir auf einem Campingplatz für die Nacht. Auch hier floss die Una, zu einem wunderschönen See angestaut, durch den Ort. Mitten in der Altstadt ergießt sich auch hier ein spektakulärer Wasserfall, der bei Nacht fantastisch angeleuchtet wird. Ein richtig romantisches Örtchen.

Weiter ging die Fahrt nach Sarajevo. Da die einzige Autobahn in Bosnien-Herzegowina leider erst zu einem kleinen Teil fertig gestellt ist, sollte man die Fahrtzeiten nicht unterschätzen. Für 200 Kilometer kann man da schon mal gut 4-5 Stunden brauchen… Dafür gibt es Strecken mit spektakulären Aussichten, durch stimmungsvolle Schluchten und gesäumt mit bunten Buden, in denen einheimische Waren feilgeboten werden.

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