• Ungarn

    Die Puszta- ein Traum wird wahr

    Die größte Grassteppe Europas. Als Reiterin ist es schon ein Kindheitstraum von mir gewesen diese unendlichen Weiten mit dem Pferd zu durchreiten und im wilden Galopp, wie die ungarischen Hirten über die Steppe zu fliegen. Auch die sengende Hitze konnte unseren Tatendrang nicht schmälern. Vom Campingplatz war es nicht mehr weit bis Hortobagy. Dort angekommen versorgte uns die Touriinformation mit den nötigen Hinweisen. Wir suchten das 3 km entfernt gelegene Gestüt Matai auf und meldeten uns für eine Reittour an. Täglich fahren dort mehrere Kutschen ab und es gibt Vorführungen der Hirten und Rinderherden in der Puszta. Ich wollte jedoch lieber zu Pferde und ganz ohne viel Tamtam diese Gegend…

  • Ungarn

    Wir brauchen Erholung…

    Nach dem Festival mussten wir erst mal durchatmen und verarbeiten. Wir haben uns einen schönen Platz an der Donau gesucht und erst mal unsere Gedanken baumeln lassen um die Erlebnisse Revue passieren zu lassen. Leider hat es uns dann auch noch so richtig erwischt. Die Hitze, die ganzen Menschen auf dem Festival, der Regen zwischendurch, oder doch so viel zu Verarbeiten? Was auch immer es war, unsere Körper brauchten eine Auszeit. Erst hat es Martin erwischt, dann mich… Wir lagen beide richtig flach mit Fieber, Schüttelfrost und Übelkeit. Und das bei 33 Grad im Bus. Nicht wirklich der beste Ort sich auszukurieren. Als Martin wieder etwas zu Kräften gekommen, war…

  • Ungarn

    Ungarn wir kommen!

    Schneller als gedacht waren wir dann plötzlich in Ungarn. Der Grenzübergang von einem EU Land zu einem anderen ist nicht wirklich erwähnenswert, denn an diesen Grenzen passiert rein gar nichts spannendes. Da wir Ungarn im Dunkeln erreichten und am nächsten Tag die „Frei und weg“ Familie besuchen wollten, übernachteten wir unter einer Brücke an einem Fluss, irgendwo in der Nähe der Grenze. Ich schlief unruhig, es war ungewohnt heiß, die Umgebung unbekannt und die lieben Mücken begrüßten uns auch zahlreich im neuen Land.  Die Kühle der Berge ist doch besonders beim Schlafen ein Segen. Ich habe festgestellt, dass ich nie besonders gut schlafe, wenn wir im Dunkeln unseren Nightspot erreichen,…

  • Rumänien

    Neues von den Abenteurern- Zu Gast bei Graf Dracula oder doch lieber aussteigen in den Bergen?

    Wie ihr vielleicht bemerkt habt gab es schon eine Weile nichts mehr zu lesen von uns…Nun wir waren fleißig unterwegs, nicht immer mit gutem Internet Zugang und haben zugegebenermaßen auch ein paar Tage blau gemacht auf einem Festival. Nach unserem bärenstarken Erlebnis (sorry für den flachen Wortwitz, aber den konnte ich mir nicht verkneifen höhö) fuhren wir weiter die wunderschönen Karpaten entlang. Das Wetter hier war sehr angenehm. Es regnete einmal am Tag oder in der Nacht, sonst war es warm, aber nicht zu heiß und je höher man kam desto weniger plagten einen die Mücken. Über Workaway fand ich eine alternative Lebensgemeinschaft in der Nähe von Hunedora, zu Deutsch…

  • Rumänien

    Die Karpaten- das Kanada Europas

    Immer hügeliger wurde unsere Route durch das Vorland der Karpaten und immer stärker schlängelten sich die Straßen durch die Landschaft. Das fruchtbare Land stand im satten Grün. Die Felder waren reif und mein Öko-Herz schlug höher, ob der Diversität der Ackerfrüchte und den klein parzellierten Feldern. So viele Wildlumen und Schmetterlinge. Der Osten Rumäniens ist wunderschön. Da wir nicht den ganzen Tag im Auto verbringen wollten, suchten wir uns nach ca. 200 km einen Platz für die Nacht. Und was für einen. Auf gut Glück bogen wir von der Hauptstraße ab und folgten einem Feldweg, immer weiter hinauf auf den Berg. Oben angekommen präsentierte sich ein wahnsinns Ausblick über die…

  • Rumänien

    Mit dem Van durch Rumänien

    Rumänien war schon lange ein Traumziel von mir und ich war schon ganz aufgeregt und neugierig auf dieses Land. Die erste europäische Grenze nach einer ganzen Weile hielt auch gleich eine bürokratische Raffinesse für uns bereit. Bei der Passkontrolle saß Senta, wie immer, vorne im Auto. Der Beamte sah sie und meinte, dass es wohl Probleme bei der Custom Control (Zoll) geben würde, da an dieser Grenze keine Tiere in das Land einreisen dürften. Oh no. Bitte nicht. Die nächste Grenze war einige hundert Kilometer gen Süden weit weg und der Umweg wäre richtig nervig gewesen, zumal wir uns erst mal wieder in die Einreiseschlange nach Moldawien hätten einreihen dürfen.…

  • Moldawien

    Moldawien

    Die Reise führte uns nach einigen Tagen weiter aus dem spannenden Transnistrien in das offizielle Moldawien. Die Ausreise an der Inländischen Grenze war unkomplizierter als die Einreise (hierzu sollte man sich im Vorfeld ein wenig schlau machen, da verschiedenen Dinge zu beachten sind…Wer fragen dazu hat, kann sich gerne bei uns melden!). Unweit der Grenze erreicht man bald schon die Hauptstadt Chisinau, die mit ca. 500000 Einwohnern die größte Stadt Moldawiens ist. Beim Durchfahren der Stadt erlitten wir einen kleinen Kulturschock. Seid Russland waren wir sehr an die die sowjetisch geprägte Architektur und Ausstrahlung der Orte gewöhnt und auch die Ukraine und Transnistrien hielten diesen Eindruck aufrecht. Dies soll nicht…

  • Moldawien

    Transnistrien- ein Land, das es eigentlich gar nicht gibt

    Auf unserer Reise durch Moldawien kommen wir auch durch Transnistrien: ein Land, das es offiziell gar nicht gibt. Ein Land bereisen, dass von den anderen Staaten nicht anerkannt ist, aber trotzdem sein Ding durchzieht? Genau nach unserem Geschmack. Die selbstbewussten Transnistrier haben eine eigene Landesgrenze etabliert, eine eigene Visa Bestimmung eingeführt(was nicht besonders schwer und direkt an der Grenze zu bekommen ist), eine eigene Währung, den transnistrieschen Rubel (man bekommt mit einer internationalen VISA- oder Mastercard KEIN Geld am Automaten und kann auch nicht damit bezahlen), ein eigenes Nummernschild und eine „eigene“ Landessprache, nämlich russisch, im Gegensatz zu Moldawisch, was im Rest des Landes gesprochen wird. Da sich das Land,…

  • Secret Spots

    Wildcampen am Schwarzen Meer

    Der Spot in der Nähe von Odessa bzw. Tschornomorsk ist ein wirklicher Secret Spot. Man hat den Strand und den Küstenabschnitt fast für sich alleine… Nur einige Ukrainer die den Ort kennen campen auch dort, meist aber direkt mit Zelten unten am Strand. Oben auf der Steilküste hat man nicht nur einen herrlichen Blick über das Meer, sondern auch Ruhe und ein bisschen Abgeschiedenheit. Das Wetter war sonnig, aber nicht zu heiß. Es weht eine leichte Brise über die Klippen. Die Sandsteinküste bietet spektakuläre Landschaften. Junge Falken übten fliegen und man konnte sie dabei beobachten wie jede Landung und jeder Start besser gelang. Ein Fuchs hat seinen Bau dort und…

  • Ukraine

    Wildcampen am Schwarzen Meer und die erste brenzlige Situation

    Wir erreichten Odessa recht spät. Nachdem wir uns durch den Stadtverkehr geschoben hatten, stellten wir fest, dass man mit dem Van nicht bis zum Strand fahren konnte. Eigentlich hatten wir in der Stadt einen Platz für die Nacht gesucht, aber auf einem Betonparkplatz oberhalb des Strandes, der dazu auch noch sehr touristisch genutzt war, wollten wir dann irgendwie doch nicht bleiben. Es soll sich nicht überheblich anhören, aber wir suchen, besonders für die Nächte lieber ruhigere Orte, an denen Senta sich ungestört und frei bewegen darf und wir nicht umgeben von mittelmäßiger Party-bums-Musik und künstlichen Beachbars mit ebenso künstlichen Besuchern sind. Also noch mal rein ins Auto und weiter fahren……