Türkei

Auf nach Istanbul!

Auf dem Weg von der Küstenregion um Antalya nach Istanbul führten uns unsere Wege über Isparta, Kusadasi und Bursa.

In Isparta trafen wir leb gewonnen Reisefreunde, die beiden 2 Teachers on Tour, die uns über Silvester zu ihrem WorkAway einluden. Wir hatten so viel Spaß! Es war ein schönes Erlebnis, an einem Abend so viele Menschen kennenzulernen und zusammen den Jahreswechsel zu feiern. In solchen Momenten vermisst man seine Lieben daheim schon sehr und die Entfernung ist realer denn je. Aber auch das gehört zu den Erfahrungen der Reise.

Nach Silvester kam die große Überraschung. Wir waren Ski fahren in der Türkei! Das habe ich vorher nicht gewusst, dass man sogar Ski fahren kann in diesem riesigen und vielseitigen Land. Da ich gar kein Ski fahren konnte, hat Martin es mir eben beigebracht. Nach zwei Tagen hab ich schon eine ganz gute Figur auf den Brettern gemacht. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht!

Auch unsere Freunde haben wir am Berg wieder getroffen. Was für eine geile Aussicht und eine coole Erfahrung. Und hey, ich kann jetzt Ski fahren (zumindest ein bisschen).

Auch Don Busso hat die Zeit in den Bergen auf immerhin 2000 Metern auf dem Davraz Tepe und bei Schnee und Eis gut mitgemacht.

Das Skigebiet hatte eine gute Auswahl an Pisten und verschiedene Lifte. Die Preise waren natürlich auch unglaublich günstig. Für einen Tag mit Liftpass und Ausrüstung, haben wir rund 20 Euro pro Kopf bezahlt.

Wir haben einen tollen Platz in den Bergen gefunden. Der Blick und die Landschaft waren unglaublich schön und berauschend. Wir haben morgens ausgiebige Spaziergänge genossen.

Während wir auf der Piste waren, haben wir die Heizung angelassen und Senta hatte muckelige 15 Grad im Auto. Eine Standheizung ist für solche Temperaturen doch echt genial.

Danach ging es an der Küste entlang hoch in Richtung Istanbul. Die Temperarturen waren leider nicht mehr so angenehm, wie ganz im Süden. Aber wir sind ja nicht aus Zucker. Durch die Situation, mit den Hunden, die ich im Beitrag Ängste beschrieben habe, war die Stimmung aber leider etwas angespannt.

Auf unserem Weg kamen wir erneut an dem Kalkfelsen in Pamukkale vorbei. Diesmal fuhren wir jedoch in das dahinter liegende Dorf und fanden weitere heiße Quellen in denen man baden kann! Im Somemr ein richtiger Geheimtipp, da viele Leute am „richtigen“ Felsen mit den heißen Quellen bleiben. Die Becken waren allerdings nur lauwarm, was im Sommer bestimmt richtig angenehm ist. Da es leider geregnet hat und wir zwar, wild entschlossen und badewütig, mit unseren Handtüchern angerückt sind und die Becken dann doch nicht so warm waren wie erhofft blieb es bei einem kleinen Fußbad.

Trotzdem können wir über Kusadasi und Bursa nur Gutes erzählen. Die Orte sind klein aber fein, sehr touristisch im Sommer, im Winter dafür fast ausgestorben. In der Nähe von Bursa gibt es einen tollen See, der berühmt dafür ist, dass im Sommer dort unzählige Störche ihre Jungen aufziehen. Direkt am See standen wir vor einem kleinen Restaurant, mit einem super netten Besitzer, der uns zum Tee einlud und sich freute, dass wir vor seinem Haus geparkt hatten.

Mit dem neuen Panzer fühlte ich mich auch mit Senta wieder besser.

Einen coolen Wind-Surf-Spot haben wir auch noch entdeckt. In der Nähe von Alaçatı, eine Landzunge in der Westtürkei, auf Höhe Izmir.

Wir waren recht zügig unterwegs, denn zwei meiner besten Freundinnen, haben sich von Italien und Deutschland aus auf den Weg gemacht, uns in Istanbul zu besuchen! Ich war richtig aufgeregt vor Vorfreude!

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