Griechenland

Athen- Besuch in der Hauptstadt

Wir bekamen Besuch! Martins Papa hatte sich und seiner Frau zum Hochzeitstag eine Kreuzfahrt gegönnt. Und diese sollte wie es der Zufall so wollte in Athen anlanden genau in der Zeit, in der auch wir noch in Griechenland waren. Total cool! Martin freute sich sehr auf den Besuch von seinem Papa. Nach dem Schock mit Senta und unser Auszeit in der Bucht bei östlich von Korinth waren wir gespannt auf die Hauptstadt Griechenlands. Athen, wohl eine der ältesten Städte Europas. Mit unzähligen Sehenswürdigkeiten, allen voran natürlich die weltberühmte Akropolis. Wir hatten uns ein Airbnb genommen, denn Wäscheberge türmten sich im Bus und wir hatten beide auch ein bisschen Business zu tun. Auf meiner neuen Seite „Geld verdienen auf Reisen“ könnt ihr nun etwas mehr darüber lesen, wie ich versuche mein Reisbudget von unterwegs aufzustocken.

Gesagt getan, im Apartment angekommen herrschte binnen Minuten das reinste Chaos. Von dem harten Kontrast zwischen der einsamen Robinson Cruso Bucht und dem laut starken Athener Stadtverkehr, doch etwas mitgenommen, fiel es besonders mir, sehr schwer mich auf die Zeit in der Stadt zu freuen. Schon komisch. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Gefühl so schnell so eindeutig werden kann. Aber ich merke körperlich, dass ich die Ruhe und Freiheit in der Natur sehr viel mehr schätze, als die Vorzüge der Stadt. Eigentlich mag ich auch Städtereisen und das Kulturangebot in Städten. Aber zurzeit fällt es mir schwer dies zu genießen. Ich möchte meistens einfach nur schnell wieder zurück, raus in die Natur, Mit Senta herumstreifen, meinen Gedanken folgen. Die Hektik in den Städten ärgert mich richtig. Ich möchte die Leute und den verehr am liebsten anhalten und ihnen einen Vortrag über die schnelllebige Gesellschaft und ihre Folgen halten.

Es ärgert mich auch irgendwie, dass ich mit Senta meist weite Wege zurücklegen muss, um in Parks oder Grünanlagen zu kommen, auch wenn wir schon darauf achten, das auf der Karte ein Park in Sichtweite ist. Wir haben Jahrelang in einer Stadt gelebt und da hat mich das nicht so sehr gestört. Man wird wohl als Reisender etwas verwöhnt, wenn man morgens einfach nur die Bustür aufmachen muss und er Hund seinen morgendlichen Bedürfnissen nachgehen kann, während man selber noch gemütlich im Bett liegen und die schöne Aussicht genießen kann.

Nunja. Dieser Tatsache gestaltete den Start in Athen doch etwas holprig. Aber schon nach einem Tag war die gute Laune wieder zurück. Die Waschmaschine lief auf Hochtouren und bald sah das Apartment aus wie eine persische Großreinigung. Klamotten überall und wir mit unseren Laptops fleißig mittendrin. So sieht das wahre Reiseleben eben auch manchmal aus….

Das Treffen mit Martins Paps war super schön und leider viel z kurz. Die beiden hatten nur einen Nachmittag Zeit in Athen, bevor sie zurück aufs Schiff mussten. Wir schlenderten durch Athens Altstadt und gingen gemütlich essen, tauschten die Erlebnisse der letzten Monate aus und genossen das Beisammensein.

Zu unserer großen Freude, hatten die beiden sogar ein paar Geschenke für uns dabei! Das war fast schon wie Vorweichnachten. Es gab einige Bücher und Langersehnte Dinge, die wir nicht ins Ausland hatten bestellen können, bzw. die schon vor geraumer Zeit bei der kroatischen Polizei lagen. Die lang ersehnten Gasadapter waren darunter, mit denen wir nun hoffentlich gewappnet sind autark an jeder LPG Tankstelle unsere Gasflasche nachfüllen zu können. Zu meiner ganz besonderen Freude gab es zudem 10 Packungen Salzlakrizte! MHHHHH. Die hatten wir richtig vermisst und nirgendwo in Europa mehr bekommen. Die Südeuropäer scheinen nicht besonders viel für Lakritze übrig z haben und wir hatten und schon richtig auf die Leckerei gefreut. Die Päckchen werden nu gut gehütet und weise portioniert, damit wir möglichst lange etwas davon haben (Sprich: ein Päckchen haben wir mal gleich weggeflammt, höhöh)

19.11.-22.11.2019

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